Elisabeth Falkensteiner

© Su Noya

Elisabeth Falkensteiner lebt und arbeitet in Wien. Nach dem Studium der Politikwissenschaft absolvierte sie den Hochschullehrgang ecm – educating/curating/managing. Falkensteiner war Co-Kuratorin von Reform Act, einer Ausstellungs- und Festivalreihe an der Schnittstelle von bildender Kunst, Performance und Sound (2017–2018), und des Angewandte Festivals (2018, 2019). Außerdem nahm sie an der Ausstellung res.o.nant im Jüdischen Museum Berlin (2019) mit einer Soundarbeit teil und publizierte regelmäßig in den Zeitschriften EIKON und PW-Magazine. Zuletzt konzeptionierte Falkensteiner das Rahmenprogramms der Angewandten für die VIENNA BIENNALE 2019.



Anab Jain

© Anab Jain

Die Designerin, Filmemacherin und Futuristin Anab Jain gründete gemeinsam mit Jon Ardern das erfolgreiche Versuchslabor, Design- und Filmstudio Superflux, das sich mit der Analyse der Unsicherheiten unserer gemeinsamen Zukunft auseinandersetzt. Angefangen von Klimawandel und wachsender Ungleichheit über Künstliche Intelligenz bis zur Zukunft der Arbeit erforscht Superflux einige der größten Herausforderungen unserer Zeit – und untersucht ihr Potenzial und ihre unbeabsichtigten Konsequenzen. Jain ist ferner Professorin und Programmleiterin am Institut für Design der Universität für angewandte Kunst in Wien. Ihre Arbeit wurde mit Preisen von Apple Computers Inc., UNESCO, ICSID und dem Innovation Department der britischen Regierung ausgezeichnet und war u. a. im MoMA, im Victoria and Albert Museum, im Vitra Design Museum und im Chinesischen Nationalmuseum zu sehen.


Verena Kaspar-Eisert

© Stefanie Freynschlag

Verena Kaspar-Eisert ist seit 2014 Kuratorin am KUNST HAUS WIEN und kuratiert das Fotofestival FOTO WIEN seit dessen Gründung. Zeitgenössische Fotografie und Kunst, die sich mit ökologischen Themen beschäftigt, stehen im Fokus ihrer Arbeit. Im KUNST HAUS WIEN realisierte sie internationale Gruppenausstellungen wie Visions of Nature, ÜberLeben am Land oder Nach uns die Sintflut, in denen das Verhältnis von Mensch und Natur im Anthropozän ein zentrales Thema ist. Für die 2015 als Raum für Kunst und Ökologie konzipierte KUNST HAUS WIEN Garage entwickelte sie viele Ausstellungsprojekte mit KünstlerInnen wie Iris Andraschek, Oliver Ressler oder Claudia Märzendorfer. Kaspar-Eisert publiziert regelmäßig, moderiert Workshops, engagiert sich bei internationalen Portfolio-Reviews und ist Jurymitglied u. a. bei Shift und beim Capa Grand Prize Hungary.


Hubert Klumpner

© Daniel Schwartz

Hubert Klumpner ist Architekt, Design Principal und Direktor des in der Schweiz ansässigen „urbanthinktank_next“. Er lebt in Zürich. Als Co-Gründer von UrbanThink Tank (U-TT) zählt er zu den Urhebern des „social turn“, einer Bewegung, die ihren Durchbruch 2010 mit der MoMA-Ausstellung Small Scale, Big Change: New Architectures of Social Engagement hatte. Klumpner ist ordentlicher Professor an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich (ETHZ), wo er den Lehrstuhl für Architektur und Städtebau leitet. Er studierte an der Universität für angewandte Kunst Wien bei Hans Hollein und an der Columbia University in New York als Fulbright-Stipendiat. U-TT wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Goldenen Löwen der Architekturbiennale Venedig, dem Gold Holcim Award und dem Chicago Museum of Architecture and Design Award. Mit der ETHZ und SECO realisiert Klumpner derzeit das Projekt Fábrica de Cultura in Barranquilla (Kolumbien) und entwickelt den Generalplan für die Stadt Sarajevo.


Ibrahim Mahama

© Caso Burbano

Ibrahim Mahama lebt und arbeitet als Künstler in Accra, Kumasi und Tamale (Ghana). Seine künstlerische Praxis ist geprägt von seinem Interesse an der Geschichte von Materialien und Architektur sowie von alternativen Perspektiven der Auseinandersetzung mit Arbeitsbedingungen und globalen Transaktionsprozessen. Beiträge für die 56., 57. und 58. Biennale in Venedig sowie die documenta 14 in Athen und Kassel; mehrere internationale Beteiligungen, u. a. auch an der 22. Biennale in Sydney. Mahama beschäftigt sich gegenwärtig mit spezifischen architektonischen Formen vergangener Epochen und ihrer Einbeziehung in die Gestaltung von Räumen, die von den Möglichkeiten und Misserfolgen der Moderne inspiriert sind.


Baerbel Mueller

© Baerbel Mueller

Baerbel Mueller lebt und arbeitet als Architektin und Forscherin in Österreich und Ghana. Sie leitet das [applied] Foreign Affairs Lab am Institut für Architektur an der Universität für angewandte Kunst Wien, das räumliche und kulturelle Phänomene in Subsahara-Afrika und dem Nahen Osten untersucht, und ist Gründerin von nav_s baerbel mueller [navigations in the field of architecture and urban research within diverse cultural contexts]. Ihre Arbeit umfasst Architektur, Stadtforschung, Installationen, Szenografie und kuratorische Projekte; Beiträge u. a. für die Architekturbiennale Venedig 2006, das Architekturmuseum Pinakothek München (2013) und die Marrakesch Biennale 2016.


Marlies Wirth

© Anastasia Ekhlakova

Marlies Wirth ist seit 2006 am MAK – Museum für angewandte Kunst, Wien tätig. Als Kuratorin für Digitale Kultur ist sie in die Konzeption der VIENNA BIENNALE eingebunden und leitet die MAK-Sammlung Design. Sie kuratiert Ausstellungen und Diskursprogramme in den Bereichen Kunst, Architektur, Design und Technologie, wie u. a. UNCANNY VALUES. Künstliche Intelligenz & Du und die Neuaufstellung des MAK DESIGN LAB im Rahmen der VIENNA BIENNALE FOR CHANGE 2019. Sie ist Teil des kuratorischen Teams der internationalen Wanderausstellung Hello, Robot. Design between Human and Machine (Eine Kooperation von Vitra Design Museum, MAK und Design museum Gent) und war CoDirektorin des 12. Global Art Forum in Dubai und Singapur (2018). 2019 war sie die Kuratorin des offiziellen Österreich-Beitrags auf der XXII. Triennale di Milano (Designteam: EOOS), der mit zwei Awards ausgezeichnet wurde.


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