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© Rademacher / de Vries Architects
09.12. –
19.07.

Az W / Collateral Projects

Boden für Alle

Ausstellung im Az W

Die Oberfläche der Erde ist endlich und Boden unser kostbarstes Gut. Ein sorgloser oder ein kapitalgetriebener Umgang mit dieser Ressource hat in den vergangenen Jahrzehnten Gestalt und Funktion unserer Städte und Dörfer massiv verändert.

Die Oberfläche der Erde ist endlich und Boden unser kostbarstes Gut. Ein sorgloser oder ein kapitalgetriebener Umgang mit dieser Ressource hat in den vergangenen Jahrzehnten Gestalt und Funktion unserer Städte und Dörfer massiv verändert. Angesichts der drohenden Klimakatastrophe und steigender Wohnungspreise stellt sich die Frage, ob der bisherige Weg mit maximalen Kompromissen und minimalen Anpassungen noch tragbar ist. Wo bleibt eine weitreichende und mutige Bodenpolitik?

Über die fortschreitende Zersiedelung des Landes wird seit Jahrzehnten diskutiert. Mittlerweile könnten alle Österreicher*innen in bereits bestehenden Einfamilienhäusern untergebracht werden 1) und trotzdem wird weiter Bauland gewidmet, werden neue Einkaufszentren auf der grünen Wiese und Chaletdörfer in den Alpen errichtet. Die fortschreitende Versiegelung trägt zur Klimakrise bei und gefährdet die Ernährungssicherheit. Die Spekulation mit Grundstücken verteuert den Wohnbau und führt zu einer schleichenden Privatisierung des öffentlichen Raums. Schwache oder nicht angewandte Raumplanungsgesetze, ein teils fehlgeleitetes Steuergesetz- und Förderungswesen sowie eine mutlose Politik schreiben den Status Quo fort, anstatt eine Vision für die Zukunft zu entwickeln.


Anschaulich und konkret, kritisch und manchmal auch unfreiwillig absurd erläutert die Ausstellung die politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Hintergründe. Wie wird Grünland zu Bauland? Wieso steigt der Preis für Grund und Boden? Was hat das alles mit unseren Lebensträumen zu tun? Fallstudien und Begriffserklärungen bringen Licht in das Dickicht der Zuständigkeiten. Ländervergleiche veranschaulichen Stärken und Schwächen, internationale Best-Practice-Beispiele zeigen Alternativen. Eine Sammlung an bereits bestehenden und möglichen neuen Instrumenten weist Wege zu einer Raumplanung, die die Ressource Boden schont, den Klimawandel abfedert, der Wohnungsfrage hilft und eine gute Architektur ermöglicht. Wir alle sind aufgefordert, neu zu denken und zu handeln. Die Ausstellung bereitet den Boden dafür.


1) Bei einem Schlüssel von 4,16 Personen pro Wohneinheit (8.837.707 Einwohner*innen auf 2.123.597 Wohneinheiten in Ein- und Zweifamilienhäusern). Quelle Statistik Austria, Stand 2018

Zur Ausstellung erscheint der umfassende und reich bebilderte Katalog „Boden für Alle“ mit Essays von: Saskia Sassen, Gerhard Senft, Vandana Shiva, Robert Temel und Gerlind Weber. Erhältlich im Az W Shop bzw. direkt über eshop@azw.at zu bestellen.
Hrsg.: Karoline Mayer, Katharina Ritter, Angelika Fitz und Architekturzentrum Wien
Verlag: Park Books
Buchgestaltung: Manuel Radde & LWZ; Illustrationen: LWZ
Kuratorinnen: Karoline Mayer & Katharina Ritter, Az W
Assistenz: Lisa Gallian, Christina Kirchmair

https://www.azw.at/de/termin/boden-fuer-alle/

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28.05. –
03.10.

Az W / Ausstellungen

PLANET MATTERS

Internationale Konferenz im Az W – Architekturzentrum Wien

Eine neue Haltung zum Planeten und all seinen BewohnerInnen, wie sie die VIENNA BIENNALE FOR CHANGE 2021 unter dem Titel PLANET LOVE thematisiert, braucht die Zusammenarbeit verschiedenster Wissenssparten.

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28.05. –
03.10.

Kunsthalle Wien Museumsquartier / Ausstellungen

GETTING WET

Diskursive Veranstaltungsreihe der Kunsthalle Wien

Die Beziehung zwischen Technologie und Natur basiert weitgehend auf einer Logik der Extraktion, die durch koloniale Rechtsmechanismen und den Spätkapitalismus ermöglicht wird. Eine Reihe diskursiver Veranstaltungen, die von der Kunsthalle Wien organisiert werden, zielt darauf ab, den Begriff der Technologie neu zu denken und von der bloßen Erfassung der Natur zu einer tiefen Hinwendung zu ihr überzugehen.

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Kerstin von Gabain, leek (human thigh bone), 2020 © Kerstin von Gabain
28.05. –
03.10.

MAK / Ausstellungen

CLIMATE PANDEMICS

(Arbeitstitel)

Aus der Perspektive der Literatur („Climate Fiction“) setzen sich bildende KünstlerInnen in CLIMATE PANDEMICS mit den möglichen Folgen von Klimakrise und Pandemie auseinander.

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Key Visual für FOSTER © Process – Studio for Art and Design
28.05. –
03.10.

MAK / Ausstellungen

FOSTER

The Soil and Water Residency

Die Ausstellung FOSTER (engl. für „Pflege oder Fürsorge leisten, ohne blutsverwandt oder rechtlich dazu verpflichtet zu sein“) präsentiert neu entwickelte Arbeiten jener KünstlerInnen, die 2020 an dem von Angelika Loderer während der Corona-Krise initiierten Projekt Foster – The Soil and Water Residency in einem Selbsterntegarten in Wien teilgenommen haben.

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Superflux, After the Fire © Superflux
28.05. –
03.10.

MAK / Ausstellungen

A new commission by SUPERFLUX

Mit einer immersiven Installation, die vom MAK exklusiv für die VIENNA BIENNALE 2021 in Auftrag gegeben wurde, versetzt Superflux die BesucherInnen in die Vision einer post-anthropozentrischen Zukunft, die nicht mehr vom Menschen allein bestimmt wird.

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Hut & Stiel – Die Wiener Pilzkultur, 2015 © Freunde von Freunden/Philipp Forstner
28.05. –
03.10.

MAK / Ausstellungen

EAT LOVE

Essensräume von morgen

Mit Lebensmitteln und Essensräumen der Zukunft befasst sich das Biennale-Projekt EAT LOVE. Essensräume von morgen. Ausgehend vom übergreifenden Biennale-Thema PLANET LOVE erörtert das Projekt Kreativ- und Innovationspotenziale für die Zukunft der Ernährung und der Esskultur, die Transformation unserer Nahrungsmittel und Ernährungsformen, neue Produktionsweisen und jene Orte, wo wir konsumieren.

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Ines Doujak, aus der Serie landraub, 2019 © Ines Doujak
28.05. –
22.08.

KUNST HAUS WIEN / Ausstellungen

INES DOUJAK

Landschaftsmalerei

Für ihr Ausstellungsprojekt Landschaftsmalerei arbeitet die Künstlerin Ines Doujak (* 1959 in Klagenfurt, lebt und arbeitet in Wien) mit gesammelter und archivierter Natur aus den Regionen Wien und Niederösterreich: getrockneten Pflanzen, Pilzen, Samen, zermahlenen Blüten, Blättern, Beeren, Holz, Asche, Lehm, Steinen und Sand.

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Living and non-living things, 1966–2020 © Nkrumah Voli
28.05. –
03.10.

AIL Postsparkasse / Ausstellungen

ECOLOGIES AND POLITICS OF THE LIQUID, SOLID AND GLOWING

(Arbeitstitel)

Die Ausstellung ECOLOGIES AND POLITICS OF THE LIQUID, SOLID AND GLOWING (Arbeitstitel) will Climate Care nicht nur in technologischen und designorientierten Dimensionen denken, sondern auch ökologische Zusammenhänge und ihre politischen Implikationen, insbesondere im Hinblick auf (neo-)koloniale und kapitalistische Strukturen im globalen Süden in den Blick nehmen.

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Thomas Wrede, Rhonegletscher-Panorama II, 2018, Courtesy Beck & Eggeling © Thomas Wrede/VG Bild-Kunst, Bonn
28.05. –
03.10.

MAK / Ausstellungen

CLIMATE CARE

Stellen wir uns vor, unser Planet hat Zukunft

CLIMATE CARE. Stellen wir uns vor, unser Planet hat Zukunft ist der umfassende, spartenübergreifende Hauptbeitrag des MAK zur VIENNA BIENNALE FOR CHANGE 2021.

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