UNCANNY VALUES. Künstliche Intelligenz & Du
Eine Ausstellung des MAK


AImoji, 2019, Mithilfe von künstlicher Intelligenz erzeugte Emojis © Process Studio

Mit der Ausstellung UNCANNY VALUES. Künstliche Intelligenz & Du erforscht das MAK eines der wichtigsten Themen der kommenden Jahrzehnte, das auf alle Bereiche unseres Lebens folgenreiche Auswirkungen haben wird: künstliche Intelligenz (KI).


Um die Potenziale von KI und den damit verbundenen Technologien zu verstehen, mitzugestalten und sinnvoll einzusetzen, bedarf es einer neuen kulturellen Sensibilität, die diese Ausstellung anregen will. Multimediale Installationen von 18 internationalen KünstlerInnen und DesignerInnen stehen in einem großzügigen Parcours im Dialog mit Beispielen und Szenarien aus aktuellen Anwendungsgebieten von KI.


Genau 100 Jahre ist es her, dass Sigmund Freud über das Unheimliche („The Uncanny“) geschrieben hat. Der japanische Robotiker Masahiro Mori hat für Maschinen, die so menschenähnlich sind, dass es uns schaudert, den Begriff des „Uncanny Valley“ (das „unheimliche Tal“) geprägt. Nicht erstaunlich also, dass uns Maschinen, die für sich selbst lernen, denken und handeln können, unheimlich erscheinen. KIs sind in immer größerem Ausmaß Teil unseres Lebens, unserer sozialen Verbindungen, unseres politischen und ökonomischen Handelns. Es stellt sich die Frage, was für eine Art von Lebewesen die omnipräsente KI bereits ist und was sie einmal werden wird.


In Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Ökologie – kurz als Zivilisation – müssen wir gemeinsam mit unseren Maschinen neue Werte entwickeln. UNCANNY VALUES. Künstliche Intelligenz & Du öffnet eine Vielzahl von Blickwinkeln auf ein Gebiet, das sich rasant entwickelt, dabei aber gleichzeitig immer schwerer zu verstehen ist. Im Zentrum der Ausstellung stehen Fragen nach Kultur und Technologie, Menschsein, Macht, Kontrolle und Orientierung im unheimlichen Tal der künstlichen Intelligenz.

KünstlerInnen und DesignerInnen:
Rachel Ara, automato.farm, Mladen Bizumic, Tega Brain, Julian Oliver und Bengt Sjölén, James Bridle, Giulia Bruno und Armin Linke in Zusammenarbeit mit Luc Steels, Simon Denny, Heather Dewey-Hagborg und Chelsea E. Man-ning, Constant Dullaart, Lynn Hershman Leeson, David Link, Jonas Lund, Trevor Paglen, Philipp Schmitt und Steffen Weiss, Superflux und Jorinde Voigt.


KuratorInnen: Paul Feigelfeld, Medientheoretiker, und Marlies Wirth, Kuratorin Digitale Kultur, Kustodin MAK-Sammlung Design


Ausstellungsdesign: Some Place, Wien/New York (Bika Rebek, Daniel Prost)
Grafische Gestaltung und Interaktionsdesign: Process Studio (Martin Grödl, Moritz Resl)
Wissenschaftliche Beratung: Christoph Engemann

#uncannyvalues


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MAK
Stubenring 5, 1010 Wien

Di 10:00–22:00 Uhr
Mi–So 10:00–18:00 Uhr

Datum
29.05. – 06.10.

Ort
MAK

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