HYSTERICAL MINING
Eine Ausstellung der Kunsthalle Wien


Technologie gehört in jeder Gesellschaft zu den grundlegenden Feldern, in denen Geschlecht artikuliert wird. Technische Fertigkeiten und Kenntnisse scheinen spezifischen Geschlechtern zugeordnet zu sein und tragen so zur Ausformulierung von Maskulinität und Feminität bei.

In der heutigen westlichen Welt, die als erste die Industrialisierung durchlief, ist Technologie eindeutig männlich kodiert. Auch Frauen verwenden Maschinen, gelten aber gewissermaßen als passive Nutznießerinnen des Erfindergeists. Die Ausstellung untersucht die materiellen Welten, die wir durch Technologie schaffen, und die Rolle der Technologie in der Ausbildung lokaler und globaler Konfigurationen von Macht, Identitätsformen und Lebensweisen. Sie knüpft an radikale feministische und ökofeministische Theorien von den 1970ern bis zur Gegenwart an, die die Koppelung von neuen Technologien und technischen Wissenschaften an patriarchalische Vorstellungen kritisiert und revidiert haben.

Kuratorinnen
Vanessa Joan Müller, Leitung Dramaturgie Kunsthalle Wien
Anne Faucheret, Kuratorin Kunsthalle Wien

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Datum
29.05. – 06.10.

Ort
Kunsthalle Wien

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